Kategorie: Ökonomie

Die Zeitungsbranche im rauen Wind: Wie Social Media einer fröstelnden Branche etwas Sonne bringen

© Gerry Rohrmoser, ANTARKTIS Salisbury Plain, www.rohrmoser.co.at

© Gerry Rohrmoser, ANTARKTIS Salisbury Plain, www.rohrmoser.co.at

Die Zeitungsbosse denken um. Der zunehmende Verlust von LeserInnen der Printprodukte verändert die Zielsetzungen der Branche. Social Media gewinnen rapide an Bedeutung. Sie machen es möglich, neue Leser zu finden und bestehende zu binden. Der britische Guardian ist ein leuchtendes Vorbild.

Print- vs. Onlinewerbung: eine Frage der richtigen Mischung

by Fräulein Schiller

Online Marketing ist ein immer bedeutenderer Bestandteil des Marketing-Mix jedes Unternehmens. Unbestreitbar. Aber wie effizient ist Online Werbung nun wirklich? 

Facebook Aktie? Gefällt mir (nicht)

Facebook Logo (Quelle: Screenshot von www.facebook.com)

Das soziale Netzwerk Facebook nimmt Kurs auf die Börse. Gründer Mark Zuckerberg wagt trotz Finanzkrise in USA und Europa den großen Schritt und wird von Experten für seine Strategie dafür gelobt.

Rivva.de: ein Fischernetz für die Blogsphäre

Nets at Pittenweem. Foto: byold.graham, Lizenz: cc by-nc-sa

Die soziale Ordnung im Internet hat auch die Strukturen des Online-Journalismus stark verändert. Zum klassischen Gatekeeping kommen ganz neue, technologiebasierte Ordnungselemente. Prominentes Beispiel für so eine Struktur ist die Seite Rivva.de2007 gegründet wurde das Projekt 2011 vorübergehend aus finanziellen Gründen vom Netz genommen. Mittlerweile ist es wieder online. Ich habe mir angesehen, welche Öffentlichkeit der Aggregator eigentlich abbildet.

Die Geschichte von Paid Content – und warum er auch im Web bald zum Alltag wird

Ein oberflächlicher Blick auf das World Wide Web lässt einen zunehmend falschen Eindruck entstehen: Jeder Inhalt ist kostenlos. Zwar trifft dies auf den Großteil des Internets zu, allerdings häufen sich mehr und mehr die Angebote, bei denen man als User für Content zahlen muss. Wir befinden uns inmitten eines Prozesses des Wandels.

Das Ende der Medienvielfalt?

„Die Presse“ sorgte gleich zu Beginn des neuen Jahres für Aufregung in der Journalismusbranche. Mit der Bekanntgabe, ihr Sportressort auszulagern und mit der Styria Multi Media Men (SportMagazin und Sportwoche) zu bündeln, wird im Bereich der österreichischen Zeitungen ein ganz neuer Weg eingeschlagen. Ein Weg, der laut Michael Fleischhacker, Chefredakteur der „Presse“, für mehr Qualität sorgen und weniger Kosten verursachen soll. Trotzdem zeigt sich die Journalistengewerkschaft empört.

Rote Karte für die Zusammenlegung der Redaktionen

Rote Karte für die Zusammenlegung der Redaktionen © Katharina Haider

Social Payments: Was kann Kachingle?

Quelle: wikipedia.org

Kachingle bietet als Social Payment Dienst, ähnlich wie das schwedische Pendant flattr, die Möglichkeit, freiwillig Internetseiten mit kleinen Spenden zu unterstützen, um die Qualität und die freie Nutzung von Online-Inhalten (besonders Online-Journalismus) zu erhalten. Doch wie funktioniert das Konzept – und funktioniert es auch wirklich?

Stiftungen: Die Rettung des Qualitätsjournalismus?

Es ist wohl kein Geheimnis, dass sich weltweit seit dem letzten Jahrzehnt die Mediensysteme und vor allem auch der Journalismus verändert haben. Im Zusammenhang mit Schlagwörtern  wie Internet, Blogs und Social Media wird der traditionelle Journalismus zusehends ins Prekariat gedrängt. Aber auch die altbewährten Probleme wie Zeit und Geld setzen der Qualität von journalistischen Tätigkeiten mehr als nur zu. Hauptfinanzierungsquellen wie Vertriebs- und Anzeigenerlöse schwinden immer mehr dahin.

Wie in vielen alltäglichen Dingen scheint uns die USA auch hier eine Nasenlänge  voraus zu sein, denn dort entwickelten sich vor allem seit der Finanz- und Medienkrise neue Finanzierungsmodelle für die Sicherstellung der Qualität im Journalismus – eines dieser Modelle ist der stiftungsfinanzierte Journalismus.

Newsroom, Newsdesk und Crossmedia: Die neuen Redaktionsabläufe

Newsroom

Newsroom (Photo by victoriapeckham, flickr.com, CC BY 2.0)

Noch vor einiger Zeit hatte jedes Medium seine eigene Redaktion, jedes Ressort seine eigene Seite oder Sendung. Doch heute gilt es, ressort-, programm- und medienübergreifend zu arbeiten. Die Devise lautet: Jedes Medium, jederzeit, überall und für jeden Kanal. Die traditionellen Redaktionsstrukturen werden aufgebrochen.

Keine Werbung, nur Spenden – funktioniert das Wikipedia-Modell auch für Journalismus?

Wikipedia mit Euro

Bild: Michel Jungwirth

Seit über 10 Jahren werden Artikel auf Wikipedia veröffentlicht. Werbefrei und unentgeltlich für Schreiber und Leser.
Das selbsternannte freie Online-Lexikon zählt zu den meistbesuchtesten Seiten im Internet und umfasst alleine mehr als drei Millionen englischsprachige Artikel. Seit 2009 wird zum Spenden aufgerufen, um die Seite werbefrei zu halten. Warum funktioniert dieses Modell und warum ist es (k)eine Alternative für andere große Content-Publisher im Web?

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